Fünf tolle Tipps zum Thema Logo-Design

Fünf tolle Tipps zum Thema Logo-Design

 

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Wer ein Logo für sein Unternehmen oder seine Marke entwerfen möchte, braucht mehr als nur eine gute Idee. Doch wo setzt man an? An dieser Stelle fünf Tipps für ein klasse Logo. Ein paar dicke Überraschungen befinden sich auch darunter.

 

Tipp 1: das Logo spiegeln

Klingt zunächst vielleicht ein wenig unsinnig, ist aber unterm Strich ein Gewinn: Man sollte das Logo im Design-Programm, das man verwendet, um 180 Grad drehen, es also spiegeln. Nur, wenn es gespiegelt ebenfalls gut aussieht, handelt es sich um einen gelungenen Entwurf! Im gespiegelten Zustand schauen wir nämlich nicht mehr auf die enthaltenen Buchstaben, weil sie jetzt sowieso nur schwer zu lesen sind, sondern einzig auf das Aussehen. Und die andere Perspektive verstärkt diese Wahrnehmung noch. Etwaige Unstimmigkeiten, die einem jetzt auffallen, sollte man in der gespiegelten Version korrigieren.

 

Tipp 2: negativen Raum vergrössern

Negativer Raum spielt im Design eine wichtige Rolle, stark vereinfacht können wir auch von einem Leerraum sprechen. Dieser Leerraum (etwa zwischen Symbolen, Formen oder im Schriftbild) ist für das menschliche Gehirn – einfach ausgedrückt – ziemlich einprägsam, weil die Leere in der Regel etwas mitteilen soll, das eigentlich gar nicht da ist. Das kann zum Beispiel ein Schatten sein oder etwas anderes, jedenfalls etwas, das dem positiven Raum entgegentritt. Negativer Raum in einem Logo oder Icon besitzt eine nicht zu unterschätzende Wirkung auf das Auge des Betrachters.

 

Tipp 3: geometrische Formen verwenden

Ob Icon oder Logo: die Verwendung geometrischer Formen ist wichtig. Das sorgt für optische Klarheit. Es leuchtet ein, dass nicht jedes Logo mit geometrischen Formen wie Kreisen oder Quadraten designt werden kann. Sollte das jedoch möglich sein, dann ist es fast Pflicht, diese Formen zu verwenden. Im Design-Programm erleichtert es die Arbeit, zudem ist man wesentlich präziser als mit dem freihändigen Bleistift-Tool.

 

Tipp 4: etwa 50 Entwürfe zeichnen

Ja, der Entwurf eines Logos ist harte Arbeit. Jeder, der etwas anderes denkt, liegt falsch. 50 Rohentwürfe sollten es schon sein, etwa nach dem Motto: Alle Ideen raus aus dem Kopf und ab damit auf Papier. Von abstrakten Icons bis hin zu komplexeren Logo-Designs kann da alles dabei sein. Spezialtipp: Man sollte alle 50 Ideen innerhalb einer Stunde zeichnen! Das hält einen davon ab, zu lange an einzelnen Ideen festzuhalten. Ausserdem zeigt sich so, welche Ideen auf keinen Fall funktionieren. So wird Prokrastination vermieden und Kreatives geschaffen. Und inmitten vieler schlechter Entwürfe kann sich so ein Volltreffer herausfiltern. Das ist ein bisschen wie beim Goldwaschen.

 

Tipp 5: den Arbeitsort wechseln

Wer ständig am gleichen Schreibtisch sitzt, befindet sich irgendwann in einem Tunnel. Das schlägt sich natürlich auch auf die Kreativität nieder – sie sinkt massiv ab. Sobald man den Raum verlässt und neue Eindrücke gewinnt, ändert sich das, und zwar schlagartig. Kreative Freelancer können überall arbeiten, nicht nur am Schreibtisch; ein Coffeeshop, eine Bar oder etwas Ähnliches können ebenfalls tolle Arbeitsplätze sein. Das Gehirn bekommt gewissermassen einen Reboot und neue Eingebungen.

 

Lesen Sie zu diesem Thema weitere Beiträge: was ist ein gutes Logo? oder bekannte Marken-Logos und ihre Geheimnisse.

 

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